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Freitag, 18. Mai

Fahrt auf  Autobahn und Schnellstrasse Richtung Westen. Es ist leicht bewölkt, aber sehr dunstig, schlechte Sicht auf Berge und aufs Meer.Und bei der Mittagsrast ist es wieder passiert: beim Biss ins Baguette-Sandwich bricht ein Schneidezahn weg, aber dieses mal ist es nur die provisorische Zahnprothese, die nach der Rückkehr durch ein Implantat ersetzt werden soll....

In Luarca, installieren wir uns am Nachmittag auf dem Camping "Los Cantiles"  auf der Klippe unmittelbar am Abgrund. Freie Sicht von West bis Ost über Küste und Meer, aber wir sind dem stürmischen Biskaya-Wind ausgesetzt.

Später erfahren wir vom Campingplatzbesitzer, dass die beliebten Plätze unmittelbar am Abgrund bald nicht mehr vorhanden sein werden, da das Amt für Küstenschutz einen Streifen von vier Metern entlang der Küste frei halten und einen Wanderweg anlegen will. Bei einem andern Campingplatz westlich von Luarca wurde dies bereits realisiert, nur ist der Weg in der Zwischenzeit total von Pflanzen überwuchert, da praktisch von niemandem begangen....

Auf einem Spaziergang zum berühmten Friedhof und zum Leuchtturm über dem Städtchen Luarca erholen wir uns vom langen Sitzen der Autofahrt.

Heute zurückgelegte Fahrstrecke: 480 km

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Samstag, 19. Mai - 22. Mai 2018

Über die Pfingsttage geniessen wir die Ruhe und die Lage des Campingplatzes. Es ist sonnig bei 19°C Lufttemperatur, aber am Samstag und Sonntag sehr windig.

Wir wandern in die benachbarte Strandbucht hinunter. Ausser uns ist niemand auf dem Kieselstrand, auch hier bläst der starke kalte Wind.

Am Montag ist endlich windstill. Am späteren Nachmittag steigen wir über steile Gässchen und Treppen hinunter ins Städtchen Luaca. Es sind nur wenig Leute unterwegs, aber in der Fischereihalle ist eine Auktion des Tagesfanges im gange. Wir wollten in einem der Restaurants am Hafen das Nachtessen einnehmen, machen uns aber nach einem Bier wieder auf den Heimweg: wir wollen nicht zwei Stunden warten bis zur spanischen Essenszeit.


Dienstag, 22. Mai 2018

Heute Fahrt auf Schnell- und Landstrassen weiter Richtung Westen. Anfangs ist es leicht neblig, später aber immer sonniger.

Im kleinen Hafenstädtchen Porto de Esperanto Kaffeehalt an einer Bucht mit schönen Sandstränden, auf denen kein Mensch zu sehen ist. Die Touristensaison hat hier noch nicht begonnen.

Dann fahren wir durch hügeliges, stark bewaldetes Land Richtung Süden nach Santiago di Compostela, wo wir am Nachmittag auf dem Camping As Cancelas eintreffen. Der Platz ist gut belegt mit Touristen aus ganz Europa. Gegen fünf Uhr starten wir zu Fuss bei recht sommerlichem Wetter in die ca 30 Minuten entfernte Altstadt.

Auf dem grossen Platz zwischen Kathedrale und Stadtpalazzo ist viel Volk, die meisten ausgerüstet mit Wanderschuhen, Wanderstöcken, Rucksack, breitrandigem Hut. Wie viele dieser Pilger wohl die ganze Strecke aus Nordeuropa nach Santiago zu Fuss zurückgelegt haben? Der anschliessende Bummel durch die Fussgängerzone in den engen Gässchen zeigt, dass das Zentrum auch bei den Einheimischen sehr beliebt ist.

Das Abendessen lassen wir uns am Campingplatz im Grillrestaurant A Grella ein feines Nachtessen servieren.

Heute zurückgelegte Fahrstrecke: 288 km

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Mittwoch, 23. Mai 2018

Heute weiter nach Portugal