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Mittwoch, 23. Mai 2018

Heute endlich in Portugal.

Wir wussten, dass man bei der Einreise das Fahrzeug an der ersten Autobahnzahlstelle zusammen mit einer Kreditkarte registrieren soll, haben aber vor dem Grenzübertritt  vergessen, die Details nochmals nachzulesen. Wir fahren zur Zahlstelle, aber hier kriegt man nur ein Ticket, bei der nächsten Ausfahrt wird normal bezahlt. Da wir der Küste entlang fahren wollen, setzen wir im Navi einen ersten Etappenort. Nach abenteuerlicher Fahrt auf engen Nebensträsschen, viele mit holperigem Kopfsteinpflaster, erreichen wir wieder die Hauptstrasse. Für die Mittagspause stoppen wir im kleinen Städtchen Vila Nova de Cerveira.

Hätten wir die Angaben zur Registrierung nochmals gelesen, dass dies auf der Autobahn kurz nach Vila Nova de Cerveira vorgenommen werden kann. Unterdessen haben wir das Navi aber instruiert, Mautstrassen zu meiden....

Weiter der Küste entlang, vorbei an unendlich langen und breiten Sandstränden, zum Camping Rio Alto in der Nähe von Póvoa de Varzim. Er liegt direkt hinter der Sanddüne, durch die ein Fussgängertunnel zum Sandstrand führt. Der Platz ist weit und flach, fast kein Baum, ungemütlich, nicht zum bleiben. Und da ist noch eine grossen Gruppe mit Wohnwagen, die stark an die französischen Zigeunerclans erinnern, wie sie jeweils im Sommer in der Schweiz auftauchen.

Heute zurückgelegte Fahrstrecke: 225 km

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Donnerstag, 24. Mai 2918

Uups, beim Eingeben der Koordinaten des Tageszieles ins Navi, einem Parkplatz in Braga, zwei grobe Fehler gemacht: Zahlen nicht korrekt eingegeben und Resultat auf Kartenanzeige nicht überprüft. Sind arglos weggefahren, haben uns erst nach gut einer Stunde gewundert, als wir im waldigen Hügelland unbedingt in schmale Feldwege abbiegen sollten.....

Navi neu programmiert, jetzt mit Ortsnamen und Adresse, und nach weiteren eineinhalb Stunden dann endlich Ankunft in Braga auf dem Parkplatz unterhalb der Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte. Es ist jetzt viel später als ursprünglich geplant, wir entscheiden uns nach kurzem Kaffee für die Fahrt mit der altertümlichen, ächzenden, wassergetriebenen Seilbahn. Oben finden wir eine eindrückliche Parkanlage, schöne Gebäuden, und natürlicih die Wallfahrtskirche. Auf dem Rückweg zu Fuss können wir dann doch noch die  berühmte Treppenanlage von unten besichtigen, und unsere Knies überleben die vielen Stufen ohne Schaden.

Für die nächste Etappe wird das Navi sorgfältig programmiert, und so erreichen wir bei dichtem Feierabendverkehr auf direktem Weg den Parque de Campismo Penha in einem Park auf dem Serra da Penha hoch über Guimarães. Unterwegs sind immer wieder kurz Regentropfen gefallen, es ist stark bewölkt, und der Berggipfel liegt im Nebel.

Wir sind nach der langen Fahrt müde, zum Glück bereitet das sehr freundliche Personal im kleine Restaurant für uns zwei eine feine Mahlzeit.

Heute zurückgelegte Fahrstrecke: 175 km

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Freitag, 25. Mai 2018

Während der Nacht hat es immer wieder geregnet. Gemäss Wetterprognose ist in der ganzen weiteren Umgebung mit Niederschlag zu rechnen. Wir beschliessen, den Tag auf dem Platz zu verbringen, da eine Autofahrt durch Regen und Gischt nicht attraktiv ist und von derLandschaft nicht viel zu sehen ist.

Leider hört der Regen erst am späteren Nachmittag, zu spät für einen Ausflug mit der Kabinenbahn hinunter ins Stadtzentrum. So erkunden wir im Nebel die Umgebung mit den eigenartigen Riesenkieselsteinen, die Aussichtspunkte, von denen der Lärm aus der Stadt hörbar ist. Die etwas tiefer gelegene Bergstation der Seilbahn liegt knapp unter dem Nebel, man kann die Stadt erkennen.


Samstag, 26. Mai 2018

Kein Regen, kein Nebel, Ideal für eine Kurzbesichtigung der Stadt Guimarães. Kurze Wanderung durch den Park zur Bergstation der Kabinenbahn, 10-minütige Talfahrt, und nach weiteren 10 Minuten sind wir in der Altstadt.

Bummel durch die Gassen und über Plätze, die von den anliegenden Restaurants gut belegt sind, zur Burg, die im 12. Jahrhundert während den Befreiungskriegen und der Gründung des freien Portugals eine wichtige Rolle spielte.

Die Restaurants auf den weiten Altstadtplätzen sind zu verlockend, wir genehmigen uns entgegen unserem üblichen Tagesablauf ein Mittagessen, Bacalhau com Natas,


Sonntag, 27. Mai 2018

Beim Auschecken an der Rezeption kommt das Gespräch auf die Gebührensysteme der Autobahnen und die Möglichkeiten, zu einer Easy Toll Card zu kommen: Postbüro oder via Internet. Für die Registrierung via Internet braucht man aber eine Drucker, um eine vorweisbare Bestätigung zu produzieren. Die hilfsbereit Dame erklärt sich spontan bereit, das Rezeptionssystem zur Verfügung zu stellen, damit ich mit Autokennzeichen, Personendaten, Kreditkarteninfos und Mobilphone-Nr das benötigte Dokument erstellen und so in den Besitz einer Easy Toll Card komme.

Erstes Tagesziel ist Amarente. Die Fahrt dorthin führt uns über die Landstrasse, die sich aber als ununterbrochen aneinander gereihte Ortschaften entpuppt: fast permanent ist eine Geschwindigkeit von 50 km/h vorgegeben. Der empfohlene grosse Parkplatz kann nicht benützt werden, er ist von Jahrmarktbuden und Attrktionen belegt. In der Nähe ist aber eine ideale Parkmöglichkeit, zu Fuss sind wir schnell beim sehenswerten Ponte de São Gonçalo.

Die Fahrt zum Tagesziel führt durch eine abwechslungsreiche Strecke über einen Pass. Den Camping Municipal in Vila Real erreichen wir schon um  15.00 Uhr.

Am Abend geniessen wir im neben dem Campingplatz liegenden Restaurant Bacalhau & Ca ein feines Nachtessen. Wieder fallen uns die übertrieben grossen Portionen auf. Zum Schluss aber eine eigenartige Rechnung für zwei Gedecke, gemischte Bratwurststückchen als Vorspeise, zwei Kabeljau-Gerichte, 1 Liter weisser Hauswein, ergeben genau 50.00 Euro. Kein Registrierkassenbeleg, Details sind nicht ersichtlich, wir sind klar als Ausländer erkennbar. Da das Personal sehr schlecht englisch spricht, verzichten wir auf eine Diskussion....

Heute zurückgelegte Fahrstrecke: xx km

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Leider nach Zwischenstop vergessen, GPS-Logger einzuschalten... Hier die gefahrene Route auf Google-Map


Montag, 28. Mai 2018

Bei dunstigem Wetter fahren wir Richtung oberes Dourotal und folgen dem Flusslauf zuerst am rechten, dann am linken Ufer, auf Nebenstrassen. Dann führt uns das Navi über bewaldete Hügel. Während vieler Kilometer keine Häuser, dafür ist der Wald, soweit das Auge reicht, abgebrannt. Nur die schwarzen Stämme der Eukalyptusbäume stehen, und die Asphaltstrasse wurde durch die Brandhitze stark beschädigt. Wir fahren über weite Strecken nicht viel schneller als im Schritttempo.

Das Tagesziel Costa Nova mit dem gleichnamigen Campingplatz liegt zwischen einer grossen Lagune und dem Meer. Der Camping ist ein weites, weitgehend kahles Areal, zum Meer hin die Sanddüne, der Zugang zum Strand wird durch Fussgängertunnels erleichtert.

Am Abend zeige ich einem Mitarbeiter meinen portugiesischen Easy Toll Card Vertrag. Er sieht zum ersten Mal eine via Internet gekaufte Toll Card, alles scheint OK zu sein, er möchte den Status aber durch Anruf bei der Autobahngesellschaft abklären. Nach vielen Versuchen mit langen Wartezeiten in der Warteschlaufe gibt er auf und bittet, am nächsten Tag nochmals vorbeizukommen.

Heute zurückgelegte Fahrstrecke: 209 km

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Dienstag: 29. Mai 2018

Heute nochmals an die Rezeption, um den Status unserer Easy Toll Card abzuklären. Wieder hängt der Mitarbeiter am Telefon und versucht, mit dem Callcenter in Kontakt zu kommen. Nach einer Stunde und unendlich vielen Versuchen hat er endliche einen Mitarbeiter am Draht. Erkenntnis: das Autokennzeichen wurde bei der Registrierung falsch eingegeben (AG100137/CH anstatt nur AG100137), und die Mobiltelefon-Nr ist nicht bekannt. Nach längerem Gespräch: Autokennzeichen jetzt korrekt, Mobiltelefon-Nr registriert, und ein Zugangsschlüssel, um den Kontostand via Internet abfragen zu können. Sind jetzt gespannt, was be den nächsten Autobahnfahrten passieren wird.

Am späten Nachmittag Bummel in die nahe Ortschaft Costa Nova, um Bancomaten, Lebensmittelgeschäft, Cafébar für Apéro und Restaurant zu finden. Der Bancomat gibt kein Geld (hatte vergessen, Portugal freizuschalten), und an einer Treppengasse finden wir ein uriges Speiselokal, das Restaurant Escadinhas. Lotti findet den Bacalhau com Natas-Gratin ausgezeichnet, und ich geniesse einen grossen Topf Arroz de Marisco mit viel Meergetier. Nur für die Wahl des Weines war der Besitzer sehr aufdringlich: er will uns unbedingt eine Flasche des Hausweins servieren, hat angeblich den offen Weissen nicht mehr verfügbar, bringt eine geöffnete Flasche, zeigt die Etiketten, gibt etwas ins Glas zum probieren. Wir sagen zu, die Flasche kommt verpackt in einen Isoliermantel, ist eigenartigerweise wieder resp.noch voll. Ein Blick unter das Isoliermaterial zeigt, dass die Flasche keinerlei Etiketten trägt.... Später sehen wir im Internet, dass das Lokal von Portugiesen nicht gerade gerühmt wird. Uns hat es aber geschmeckt.


Mittwoch: 30. Mai 2018

Wetter zwischen leicht bewölkt und bedeckt, aber trocken. Wanderung auf dem breiten, unendliche langen und menschenleeren Sandstrand fast eine Stunde Richtung Süden und wieder zurück. Nur feiner Sand, keine Steinchen, aber viele Muschelschalen.


Donnerstag, 31. Mai 2018

Bei bedecktem Himmel Fahrt nach Palhacana zur Besichtigung der Ruinen der römischen Stadt Conimbriga. Kurz nach Betreten des Ausgrabungsareals beginnt es zu regnen, Schirme im Fahrzeug. Bald sind die Regenjacken nass, aber wir lassen uns trotzdem durch die vieln grossen und detaillierten Mosaikböden beeindrucken.

Den Abend wollen wir wieder am Meer verbringen. Auf der Fahrt nach Praia do Pedrógão, hellt der Himmel auf, bei der Ankunft auf dem Gemeindecamping ist es sommerlich warm. Wider haben wir das Problem mit dem Stromanschluss, alles Bewegen des Steckers hilft heute nicht. Daher versuchen wir, den Kühlschrank auf Gasbetrieb umzuschalten, aber hier funktioniert die Zündung nicht richtig: Drücken der Zündtaste löst nur ein Verpuffungsgeräusch aus, die Flamme wird nicht sichtbar, Was nun? Ein eben angekommenes Camperpaar kommt zu Hilfe, der Fahrer hat früher in der Elektroinstallationsbranche gearbeitet. Er tippt auf einen Leiterbruch hinter dem Stecker, stabilisiert das betroffenen Stück mit Isolierband, der Strom fliesst wieder in den Camper und den Kühlschrank...

Ein Bummel über die Strandpromenade zeigt, dass die Vorbereitungen für die Saison erst im Gange sind. Unmassen von Sand, der durch die Winterstürme bis zur Promenade hoch geblasen wurde, müssen noch mit Baumaschinen zum Meer zurück gebracht werden.

Ein Lebensmittelgeschäft finden wir nur mit Hilfe von Passanten. Lebensmittel, Souvenirs, Camping- und Badeartikel, Getränke sind ohne System im Geschäft verteilt, aber wird finden das Wichtigste.

Zurückgelegte Strecke: 156 km

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Freitag, 1. Juni 2018

Heute ist der Besuch von zwei wichtigen Sehenswürdigkeiten geplant.

Als erstes fahren wir nach Batalha zur Besichtigung der Klosterkirche. Nach kurzer Mittagspause geht es weiter nach Fatima zur zur weitläufigen Kirchenbezirk.

Die letzte Etappe führt uns nach Tomar, wo wo wir uns auf dem zentrumnahen Gemeindecamping niederlassen wollen. Dieser ist allerdings nicht mehr in Betrieb, aber das etwas verwahrloste Gelände offen als Camperstellplatz ohne Infrastruktur. Wir fahren daher einige Kilometer weiter zum Camping Pelinos, einem kleine, liebevoll angelegten Platz einer holländischen Familie.

Zurückgelegte Strecke: 141 km

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Samstag, 2.Juni 2018

Heute wieder schönes Wetter, am morgen noch frisch, aber später angenehm warm.

Für die Besichtigung der Altstadt von Tomar parken wir auf dem grossen Platz vor den Markthallen, wo von unzähligen Anbietern Fisch, Fleisch, Gemüse, Früchte, Käse und Backwaren angeboten werden. Wir nutzen die Gelegenheit für Einkäufe. Auch hier fallen uns in den Gassen die vielen Fachgeschäfte auf für Kleider Haushalt, Inneneinrichtung, Schuhe. Allerdings sind an diesem Samstagvormittag nur wenige potentielle Käufer unterwegs. Ob das wohl an anderen Tagen und zu anderen Zeiten besser aussieht?

Über der Stadt thront die grosse Klosterburg. Wir fahren hinauf und ergattern den letzten freien, geeigneten Parkplatz. Die Burg- und Klostergebäude des Convento de Cristo sind eindrücklich, vor allem die vielen Kreuzgänge.

Zum Übernachtungsplatz in Peniche lassen wir uns über die schnellste Route, inklusive Autobahn, leiten. Darunter sind auch Teilstrecken, auf denen die Autobahngebühr elektronisch via Nummernschild erfasst wird. Später sehen wir, dass dies korrekt funktioniert hat.

Auf dem Peniche Praia Bungalows & Camping können wir auf dem letzten freien Platz direkt am Zaun stehen, mit Blick auf das Meer.

Zurückgelegte Strecke: 139 km

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Sonntag, 3. Juni 2018

Ruhetag, zweistündige Wanderung oberhalb der Klippen Richtung Norden


Montag, 4. Juni 2018

Heute wieder ins Hinterland gefahren. Ausser einem Stopp am Cabo Carvoeiro beim Leuchtturm, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlandes, und in einem Supermarkt in Santarem keine Besichtigungen. Heute mieden wir die gebührenpflichtigen Autobahnen und kommen dafür auf guten, verkehrsarmen Nebentrassen durch schöne Gegenden und Dörfchen.

In einem Dorfcafé haben wir den bis jetzt günstigsten, aber feinen Expresso getrunken: 0.60 Cents!

Am grossen Stausee nahe Montargil kommen wir gegen Abend auf dem Orbitur Parque de Campismo Montargil an, einer weitläufigen Ferienanlage. Ausser uns steht hier nur ein einziges weiteres Wohnmobil.

Zurückgelegte Strecke: 139 km

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Dienstag, 5. Juni 2018

Ferientag in der sehr ruhigen Anlage am See. Wetter trocken, leicht bewölkt. Lotti nutzt die Waschgelegenheit, ich versuche trotz unglaublich langen Antwortzeiten der Internetverbindung die Reisenotizen etwas nach zuführen.


Mittwoch, 6. Juni 2018

Bei recht schönem Wetter Fahrt über verkehrsarme Nebenstrassen und -strässchen durch abwechslungsreiche, einsame Landschaften mit viele Korkeichen und Eukalyptuswäldern ins Städtchen Castelo de Vide. Durch enge Altstadtgässchen wandern wir hinauf zur Burg, geniessen vor auf der grosszügigen Piazza vor der Kirche eine Kaffee. Anschliessend fahren weiter zum nahen "holländischen" Camping Beirã-Marvão, der mitten in der Hügellandschaft liegt. Der kleine, familiäre Platz ist gut belegt, vor allem mit Touristen aus Holland, war ursprünglich ein Bauernhof, sehr ruhig gelegen, man hört nur Gezwitscher von vielen Vögeln, Herdengeläute, und das Rauschen des Windes in den hohen Eukalyptusbäumen....

Zurückgelegte Strecke: 96 km

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Donnerstag, 7. Juni 2018

Heute ist ideales Wanderwetter, bedeckt, 19°C. Wir leihen uns an der Rezeption die Wegbeschreibung vom Campingplatz zum Burgstädtchen Marvão, ds schon von weitem oben auf dem Berg zu sehen ist. Die ersten drei Kilometer führen über Asphaltsträsschen, dann geht es auf dem mittelalterlichen, mit Bollensteinen gepflastertem Weg durch den Wald hinauf zum Städtchen, das noch nimmer durch eine Mauer befestigt ist. Am höchsten Punkt liegt die Burg. Städtchen und Burg kann auf der Mauer umgangen werden, aber die steilen Zugangstreppen und die Mauer haben keinerlei Absturzsicherung.

Für die Hinwanderung haben wir fast 1¾ Stunden benötigt, für den Rückweg genehmigen wir uns eine Taxifahrt.

Zurückgelegte Wanderstrecke: 7 km und 450 Höhenmeter.

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 Freitag, 8. Juni 2018

Auf der Fahrt Richtung Norden legen wir bei der Brücke über den Tejo einen kurzen Stopp ein. Der Fluss fliesst hier durch eine Enge zwischen den Felsen.

Es ist wieder einmal höchste Zeit, den Nahrungsmittelvorrat zu ergänzen. Da man an den üblichen Fahrstrecken nie an einem Supermarkt vorbei kommt, nehmen wir das Navi zu Hilfe (Tipp von Schweizern, die wir unterwegs getroffen haben). So finden wir auf der Route einen InterMarché, der wie üblich ganz versteckt in einem Gewerbegebiet liegt.

Das kulturelle Tagesziel ist das Bergdorf Monsanto, das auf 500 m.ü.M. auf einem Felshügel liegt. Die Häuser sind zwischen und auf die dort liegenden riesigen "Bollensteine" gebaut.

Für die Übernachtung haben wir den Gemeindecampingplatz in Guarda gewählt. Bei unserer Ankunft ist das Tor geschlossen, der Platz leer, das Telefon wird nicht beantwortet. Die ADAC-Camping-App auf dem Smartphone zeigt uns einen weiteren Platz, 45 Autominuten entfernt. Mit Kontrollanruf überprüfen wir, ob er offen ist.

Auf der Fahrt dorthin kommen wir auf fast 1200 Meter Höhe, über Nebensträsschen, durch die engen Kopfsteinpflastergassen von einsamen Dörfchen. Zu unserer Überraschung ist der Camping Quinta das Cegonhas in Melo gut belegt durch holländische Gäste. Auch hier walten Holländer als Betreiber oder Besitzer.

Zurückgelegte Strecke: 270 km.

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Samstag, 9. Juni 2018

Da wir wegen des geschlossenen Campingplatzes in Guarda stark von der ursprünglichen Route abweichen mussten, planen wir in Portugal keine weiteren Besichtigungen. Neue ist jetzt der Camping Wuinta do Rebenta bei Chaves der letzte Übernachtungsplatz.

Wir wählen die Fahrt über die Autobahn, um noch etwas unserer Easy Toll Card zu verbrauchen. Die Wahl war richtig, denn die A24 führt abwechslungsreich durch schöne Landschaften, bis hinauf auf 1000 m.ü.M., dann wieder hinunter auf 250 m.ü.M., wieder hinauf auf 1000 m.ü.M., und hinunter zum Ziel auf 500 m.ü.M. Die Portugiesen scheinen alle daheim zu sein, auf der ganzen Strecke sehen wir nur wenige Fahrzeuge Allerdings ist das Wetter nicht so toll, immer wieder prasselt Platzregen auf die Windschutzscheibe.

Je näher wir dem Tagesziel, dem Parque de Campismo Quinta do Rebentão etwas ausserhalb von Chaves, kommen, desto schöner wird es: trocken, etwas Sonnenschein. So nutzen wir die Gelegenheit für einen Spaziergang auf dem Naturpfad rund um den Campingplatz, der durch einen Kleintierzoo und Wald führt.

Am Abend lockt das nahe Restaurant, wir geniessen nochmals portugiesische Spezialitäten.

Zurückgelegte Strecke: 194 km

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Sonntag, 10. Juni 2018

Heute beginnt die Heimfahrt