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Samstag, 20. Juni 2015

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Bei mässigem Verkehr, fast ohne LKWs (sie sind alle an den Rastplätzen parkiert?) und ohne Staus, fahren wir um Hamburg und Bremen Richtung Holland. Am späteren Nachmittag installieren wir uns auf dem Camping Oeltjen in Halfstede am Zwischenahner Meer.

Direkt am Camping führt ein Fahrradweg vorbei, wir schätzen auf der Karte die See- resp. Meer-Grösse ab und beschliessen, den See noch vor dem Abendessen zu umrunden. Der Weg führt vorwiegend durch dichten Wald, aber auch durch den Kurort Bad Zwischenahn, wo die Signalisation der Route lückenhaft ist. Nach 12 Kilometern sind wir wieder am Ausgangspunkt.

Heute zurückgelegte Distanz: 403 km


Sonntag, 21. Juni 2015

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Auch heute wieder sehr mässiger Verkehr ohne LKWs, Wetter durchzogen, daher auch wenig Tagesausflügler. Wir kommen gut voran, auch die sehr langen, einspurigen Baustellenbereiche sind kein Problem. Erst in Holland wird der Verkehr dichter.

Im Recreatiecentrum De Eikenhof in Paasloo bei Oldemarkt finden wir auf der grosszügig bemessenen Campingwiese einen ruhigen Platz.


Montag, 22. Juni 2015


Dienstag, 23. Juni 2015

Die Wetterentwicklung ist etwas unsicher, für eine Rundfahrt auf den Kanälen des nahe gelegenen Nationalpark De Weerribben ein Boot mit Dach wünschenswert. Das Boot Silvia des Tiemen Vaartjes Rondvaartbedrijf tuckert mit uns währen 90 Minuten durch die Naturlandschaft.

Heute laden wir unsere holländischen Freunde zum Nachtessen ins mitten in der flachen Landschaft bei einer Schleuse liegenden Restaurant Paviljoen Dreiwegsluis ein.


Mittwoch, 24. Juni 2015

Wie in der Prognose angekündigt: schönes Wetter, ideal für eine Fahrradtour. Schon nach einem Kilometer muss die Fahrt unterbrochen werden, der Weg endet an einem Kanal, der mittels einer an einer Kette befestigten Selbstbedienungsfähre überbrückt werden kann. Hier ist aber doppelt Arbeit verlangt: zuerst muss die Fähre vom anderen Ufer herübergeholt werden, erst dann können wir übersetzen, wieder unter Leistung von viel Kurbelarbeit.


Donnerstag, 25. Juni 2015

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Schon einige Zeit wird uns von Freunden nahegelegt, die Region Mosel und speziell die Stadt Trier zu besuchen. Gute Gelegenheit, auf der Rückfahrt die Autobahn A61 in der Region Koblenz zu verlassen.

In Treis-Karden steuern wir den Campingplatz Mosel-Islands an, der vorwiegend von Dauer-Campern belegt ist und auf dem wir die einzigen Touristen sind

Zum Campingplatz gehört auch der Yachthafen und das darin auf einem Ponton schwimmende Restaurent Treiser Bootshaus. Auf der kleinen Terrasse finden wir einen freien Tisch und geniessen das Abendessen nahe am Wasser.

Heute zurückgelegte Distanz: 421 km


Freitag,26. Juni 2015

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Gemütliche Fahrt der Mosel entlang, durch Weindörfer und um viele Flussschleifen, nach Trier zum
Camping Treviris, etwa 800 m südlich der Römerbrücke wieder direkt am Moselufer gelegen . Wir treffen 45 Minuten zu früh ein: Miitagspause, Schranke geschlossen. Aber wir haben Glück, der Check-in-Betrieb wird vorzeitig eröffnet. Gegen Abend sind alle Stellplätze belegt.

Um 15.30 Uhr machen wir uns bei angenehmer Temperatur auf zur Wanderung in die Stadt und dem Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. An diesem Wochenende findet das Stadtfest statt, in der Fussgängerzone stehen viele Stände, die vor allem Getränke anbieten, und die Plätze und damit viele der sehenswerten Bauten sind verstellt mit Musikbühnen und anderen Fest-Bauten.

Heute zurückgelegte Distanz: 155 km


Samstag, 27. Juni 2015

Wieder schönes, warmes Wetter, das wir für eine Fahrradtour flussaufwärtsbis über die deutsch-luxemburgische Grenze nutzen. In Wasserbillig setzen wir nach einem Kaffeestop mit der kleinen Fähre nach Oberbillig am deutschen Moselufer über und geniessen den schön angelegten Fahrradweg zurück nach Trier, das wir nach 25 Kilometern erreichen.


Sonntag, 28. Juni 2015

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Ein Blick auf die Karte zeigt, dass wir wieder einmal durch das Elsass fahren werden. Dieses mal wollen wir aber einen Zwischenstop einlegen und mindestens eine der Burgen auf den angrenzenden Höhenzügen besuchen.

Die Fahrt von Trier via Saarbrücken ins Elsass verläuft reibungslos, sehr wenig Verkehr. Oberhalb des Städtchens Kaysersberg installieren wir uns auf dem Camping Municipal de Kaysersberg. Er ist schon recht gut besetzt, viele Feriengäste, die offenbar länger bleiben.

Für die Zeit des Abendessens hat sich in mobiler Pizzabäcker angekündigt, bei ihm lassen wir uns zwei elsässer Flammkuchen backen.

Heute zurückgelegte Distanz: 273 km


Montag, 29. Juni 2015

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Der Besuch des Städtchen Kaysersberg scheitert an der Parkplatzfrage: es gibt einen speziellen Wohnmobil-Parkplatz, aber dort gibt es nur eine 24-Stunden-Gebühr zu Euro 7.00, wogegen Reisebusse für 6 Stunden 4 Euros bezahlen müssen. Die Verwaltung geht davon aus, dass die Wohnmobilisten die Nacht auf dem Platz verbringen sollen....

Die Fahrt Richtung Château du Haut-Koenigsbourg führt entlang der Route du vin durch Weinberge und viele kleine piktoreske Dörfer. Schon von weitem sieht man die auf einem bewaldeten Hügel aufragende Burg.

Das Château du Haut-Koenigsbourg erweist sich als eindrückliche Burg an herrlicher Aussichtslage, vom deutschen Wilhelm II. kurz vor dem ersten Welkrieg als Museum des deutschen Rittertums und Mittelalters auf den Ruinen neu aufgebaut

Am späteren Nachmittag beenden wir die Skandinavienfahrt, die den Stand des Kilometerzähler des Fahrzeugs um 8850 Kilometer erhöht hat.

Heute zurückgelegte Distanz: 204 km