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Sonntag, 6. September 2015

Gemäss Wettervorhersage soll heute die Temperatur im Schatten auf bis zu 39°C steigen. Diese Marke wird zum Glück nicht ganz erreicht, aber die 38°C machen auch Träge, und das 27°C warme Meerwasser als recht kühl empfunden.

Am Abend ist die benachbarte Taverne geschlossen, die Wirtefamilie bei einem Hochzeitsfest. Wir nutzen die Gelegenheit mit 12 weiteren Personen, um das an der Zufahrstrasse gelegene Lokal "Harry's Restaurant" zu prüfen. Die neuen Wirstleute aus Österreich haben Gebäude und Garten renoviert und nach 2-monatigem Kampf mit/gegen verschiedenste Behörden das Lokal doch noch eröffnen können. Die Speisekarte umfasst neben wenigen griechischen vorwiegend internationale Gerichte. Der Service ist gepflegt, und die von uns genossenen Gerichte hervorragend zubereitet und schön serviert.


Montag, 7. September 2015

Um 11.00 Uhr bringt uns Fotis von der Reception den Briefumschlag mit den Steuergeräten für unsere e-Fahrräder. Er wurde am letzten Dienstag um 8.00 Uhr daheim der Post übergeben, 2-3 Arbeitstage wurden für die Zustellung versprochen, und die wenigen zusätzlichen Stunden an unseren abgelegenen Standort erklärbar. Wir sind jedenfalls positiv überrascht vom Service der griechischen Post.


Dienstag, 8. September 2015

Früh am Morgen Hektik am Strand: aus einem der vor dem Campingplatz markierten Schildkrötennester sind während der Nacht die Jungen geschlüpft, aber wegen eines Flutlichts haben nicht alle den Weg zum Meer gefunden. Sie werden jetzt aus dem nahen, starkt mit Algen bewachsenen Flüsschen gerettet und im Meer ausgesetzt.

Heute können wir unser Fahrzeug auf den Platz unmittelbar am Strand verschieben. Wegen der Hitze montieren wir die Seitenwände an der Markise noch nicht, um den leichten Wind nicht zu blockieren.

Sepp, der Wirt von der Kraftstoffbar am Wolfgangsee, hat vor einigen Tagen die entscheidenden Tricks zum Fischen erlernt, und ist mit gutem Fang heimgekehrt. Die Fische werden den Nachbarn verteilt, wir erhalten zwei schöne Makrelen, die von Lotti nach Rezept der Nachbarin Regina gewürzt und dann auf dem Elektrogrill gegart werden. Stunden nach dem Fang auf dem Teller, wunderbar.


Mittwoch, 9. September 2015

Im Verlaufe des Vormittags ziehen Wolken auf, die Simulation des Niederschlagsradars auf wetteronline.de zeigt eine Gewitterzone, die sich aus Richtung Malta nähert und unsere Region eventuell Streifen könnte. Die ist der richtige Augenblick, um die Seitenwände an der Markise zu montieren und gegen Sturmwinde zu sichern.

Der leichte Regen später am Tag vermag zwar den Boden nicht richtig zu nässen, aber die Seitenwände erlauben, unter der Markise trocken zu bleiben.

Auch heute war Sepp und sein Sohn Max wieder erfolgreich mit den Angelhaken auf See, und wir geniessen nochmals fangfrische Makrelen.


Donnerstag, 10. September 2015

Starker Südost-Wind, leicht bewölkt, aber schon um 08.00 Uhr über 26°C.

Effie, die Senior-Chefin, hat auf der Tafel der Camping-Taverne als Tagesspezialität "mit Reis gefüllte Zucciniblüten" angeschrieben: wir nutzen die Gelegenheit, diese eher selten angebotenen Speise zu geniessen.


Freitag, 11. September 2015

Auch heute, wie an allen Tagen, derselbe Ablauf:

  • Start mit Kaffee
  • Morgenschwimmen
  • Frühstück
  • Arbeiten am Internet resp. Lesen
  • Mittagschwimmen
  • kleine Zwischenmalzeit
  • Lesen
  • Abendschwimmen
  • "Sundowner"
  • Douschen
  • Abendessen

Je nach Temperatur werden zusätzlich Gänge ins Wasser eingeschoben. Zur "Sundowner"-Zeit ist meist der seit vielen Jahren teilzeitlich angestellte albanische Gärtner Spiro im Campingareal unterwegs im Wissen, dass er da und dort zu einem Gläschen eingeladen wird.....

Und dann gibt es Tage mit Fahrradtour ins Dorf für Einkauf und Bancomat-Besuch....


Montag, 21. September 2015

Heute Wetterverschlechterung, Wolken ziehen auf, im Westen zeiht ein Gewitter vorbei, wir beliben aber verschont. Am Nachmittag dann heftiger Platzregen, aber ohne Windböen, die Wege im Campingplatz werden zu Bächen, die Stellplätze werden aber nicht überflutet.

Später lesen wir in den Medien von riessenden Bächen in der Stadt Patras, von Windböen und Wirbelwinden in den Regionen Kalamata und Gythion, wo sogar Dächer abgedeckt und Autos umgeworfen wurden.


Samstag, 26. September 2015

Seit seit einigen Tagen streunt eine herren- / frauchenlose Hündin mit kleinem Jungem am Strand und auf dem Campingplatz umher auf der Suche nach Streicheleinheiten und Fressspenden. Nachts hört man in der Nähe und Ferne Hundegebell.

Ab dem Nachmittag ist der Himmel weitgehend bedeckt, es fallen sogar einige Regentropfen. Am Abend verfolgen wir auf dem Wettersatellitenbild eine Front mit schweren Gewittern, die westlich über das Meer Richtung Norden zieht, während der Nacht hören und sehen wir eine weitere Front, die östlich nach Norden zieht.

Heute wandern wir über Feldwege ins Dorf, besuchen die Konditorei am Hafen, und zur Nachspeise nach dem daheim zubereiteten Abendessen nehmen wir Baklava mit.

Als wir nach dem Abendessen am späten Abend vom Abwasch zurück kommen, ist das bereitgestellte Baklava vom Teller auf dem Tisch verschwunden, und im Strässchen vor dem Wohnmobil tummeln sich die beiden Hunde....


Sonntag, 27. September 2015

Nachts wieder Hundegebell. Um 06.00 Uhr geht ein Nachbar im Dunkeln an unserem Camper vorbei, wird von einem Hund, der unter unserer Markise liegt, angebellt / vertrieben.

Später finden wir vor der Eintrittstufe zu unserem Fahrzeug die hintere Hälfte einer toten Ratte. Dankeschöngeschenk der Hunde für das feine Baklava?


Montag, 28. September 2015

Um 05.00 Uhr platzieren wir Stühle auf dem Strand vor dem Camper. Sternenklarer Himmel, im Westen wie in den Medien angekündigt der fast vollständig verdunkelte Vollmond, auf der Unterseite eine schmale dunkelgelbe Sichel, der Rest dunkelbraun. Wir verfolgen das sehr langsam ablaufende Schauspiel bis um 06.30 Uhr. Jetzt ist oben links wieder eine leuchtend weisse Sichel sichtbar.

Am späteren Nachmittag trifft unsere Tochter Corinne mit Enkelin Tamara per Mietwagen vom Flughafen Athen ein, und das von uns mitgebrachte Zelt wird auf der Nachbarparzelle aufgebaut. Sie werden die nächsten 10 Tage hier verbringen.


Donnerstag, 1. Oktober 2015

Heute Wanderung auf dem schmalen, von stacheligem Gebüsch gesäumten Bergweg zum Wehrturm auf einem nahen Hügel über der Felsküste, dann hinunter in die kleine Badebucht. Wegen des Südwindes liegt das Wasser im Windschatten, das Wasser ruhig und glasklar, ideal zum Schnocheln entlang der Felsen.

Andere Campinggäste waren begeistert über die Vielfalt an zum Teil farbigen Fischchen, und auch wir können 6 - 8 verschiedene Arten unterscheiden.


Samstag, 3. Oktober 2015

Der Tag beginnt mit vollem Sonnenschein, wieder mehrere hundert Meter schwimmen vor dem Frühstück. Das Wasser ist mit 25°C noch immer angenehm warm. Ab Mittag ziehen Wolken auf, die Sonnestrahlung ist nur noch sporadisch wirksam.


Montag, 5. Oktober 2015

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Bei schönem, heissem Wetter Ausflug an den Voidokilia-Strand, einer Bucht in der Form des griehischen Buchstabens Omega Ω, auch als "Omega"-Bucht bekannt.

Dank vorherigem Studium der Strassenkarte finden wir die Zufahrt auf Anhieb. Das weite Halbrund des Strandes mit den dahinterliegenden Sanddünen ist mit nur wenigen Badegästen belegt, das Wasser glasklar, und es tummeln sich sogar einige neugierige Fischchen.


Dienstag, 6. Oktober 2015

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Heute unternehmen wir einen Ausflug zu den Wasserfälle von Polylimnio, in einem schluchtartigen tiefen Tal zwischen Pilos und Messini. Wir waren schon vor einigen Jahren dort, kenne also Abzweigung ab der Hauptstrasse und die Zufahrt durch das kleine Dorf. Wegweiser sind nur vereinzelt sichtbar.

Es sind nur ganz wenige weiter Wanderer unterwegs, was wegen des schmalen felsigen Weges mit diversen Kletterstellen ideal ist. Der Fluss führt viel Wasser, das Rauschen der vielen Stromschnellen begleitet uns auf der ganzen Tour.


Dienstag, 6.Oktober 2015

Heute Abendessen in der Taverne "To Kyma", freundliche Bedienung, gutes Essen, als Nachspeise werden Apfelstücklein mit Honig und Zimt offeriert, und als Überraschung die Rechnung mit einem echten Registrierkassenbeleg. Zum ersten mal im Süden des Peloponnes sind wir ziemlich sicher, dass von den 37 Euro die 23 Prozent Mehrwertsteuer in die notleidende griechische Staatskasse fliessen werden..... Und ebenfalls bemerkenswert: die weitaus günstigste Malzeit, die wir zu viert genossen haben. Ob da ein Zusammenhang besteht?


Freitag 9. Oktober 2015

Wieder ein wolkenloser Himmel, die Temperatur steigt bis auf 28.5°C, ideal um das Zelt unserer Tochter zu Reinigen und zu verpacken. Heute ist Abreisetag, unsere Tochter und die Enkelin fahren am Nachmittag ins Hotel am Flughafen, Abflug in die Schweiz am Samstag früh um 06.25 Uhr.

Gegen Abend zieht Bewölkung auf, im Südwesten zieht eine dunkle Wolkenwand vorbei.


Samstag 10. Oktober 2015

Heute trüber Tag, immer wieder Platzregen, dazwischen etwas Blitz und Donner, aber die angekündigten Sturmböen bis Beaufort 7 (steifer Wind, sehr grobe See, Bäume schwanken, Widerstand beim Gehen gegen den Wind, weißer Schaum von den brechenden Wellenköpfen legt sich in Schaumstreifen in die Windrichtung) bleiben aus.

Am Abend treffen sich 12 Personen vom Campingplatz um Ferienabschluss in der Taverne Helena zum Nachtessen. Dieses ist dank dem grossen Innenraum gut besetzt mit Gästen aus dem Norden, es sind nur wenige Griechen auszumachen.

Unterdessen ist der Wind recht stürmisch, auf dem Rückweg sehen wir, dass die Dorftavernen, die nur dürftig mittels Plastic-Rollwänden geschützt sind, an diesem für sie sonst wichtigen Samstagabend ohne Gäste sind.


Sonntag, 11. Oktober 2015

Die Nacht ist sehr stürmisch, das Wohnmobil wird geschüttelt, hohe Wellen krachen auf den Strand, wir schlafen nur schlecht. Aber immerhin fällt nur kurz etwas Regen, der Tag bleibt trocken und der Wind nimmt ab. Dies erlaubt uns, das Wohnmobil in aller Ruhe fahrbereit zu machen, Wände und Teppichboden des Vorzeltes zu reinigen und trocken zu verstauen.