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Montag, 31. August 2015

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Abreise wie jedesmal etwas verspätet, unterwegs die Fragen: hast du das und dies eingepackt / mitgenommen? Im Gotthardtunnel dann erste Erkenntnis: die Bediengeräte für die E-Fahrräder liegen noch daheim in der Schublade, der Rasierapparat im Badezimmer....

Unterwegs zwischen Milano und Rimini, nachdem wir viele Camper mit Fahrrädern auf Heckträger und italienischen Warntafeln überholt haben: unsere Warntafel ist nicht montiert! Also Stop beim nächsten Parkplatz....

Auch dieses Jahr führt uns das Navi auf schmalen, steilen, staubigen Feldwegen zum «Camping Village Mar y Sierra», der auf einem Hügel im Hinterland von Marotta liegt. Bei einem kühlen Bier und später einer richtigen Pizza geniessen wir den anbrechenden Abend auf der Terrasse des zugehörigen Restaurants, mit Weitblick über Hügel und Meer im Hintergrund.

Heute zurückgelegte Distanz: 659.3 km


Dienstag, 1. September 2015

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Wir haben genügend Zeit für die Fahrt nach Ancona und wählen die Route über die Küstenstrasse. Um 13.00 Uhr stehen wir im Hafen zum Einschiffen bereit, das Ablegen soll gemäss Plan um 16:30 erfolgen. Auf dem grossen, sonnigen Asphaltplatz ist es sehr warm, unter der etwas ausgefahrenen Markise ist es dank Wind aber fast angenehm.

Die Superfast XI trifft mit drei Stunden Verspätung ein, daher erfolgt die Ausschiffung der vielen Fahrzeuge gleichzeit mit der auch eingetroffenen Minoan-Fähre. Da der ganze Verkehr über den einspurigen Bahnübergang muss, der von Zeit zu Zeit für im Fussgängergtempo vorbeischleichende Personenzüge geschlossen ist, können wir das Chaos im Hafenareal über Stunden verfolgen.

Wegen der frühen Ankunft am Hafen sind wir auch bei den ersten Fahrzeugen, die auf das Campingdeck an Bord fahren. Dort wird uns ein Platz unter freiem Himmel am Heck der Fähre zugewiesen. Hier weht ein angenehmer Wind, von dem wir während der ganzen Überfahrt profitieren und der die Nacht im Fahrzeug einigermassen angenehm vorbeigehen lässt.

Heute zurückgelegte Distanz: 50 km


Mittwoch, 2. September 2015

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Dank der Verspätung müssen wir nicht früh aufstehen, geplante Ankunftszeit in Igoumenitsa ist 12.00 Uhr anstatt schon um 09.00 Uhr. Das Ausschiffen erfolgt zügig, die Wegfahrt über das total überdimensioniert Hafenareal mit Direktanschluss an die Autobahn Richtug Ioannina ohne Staus.

Wir wählen die Küstenstrasse Richtung Süden und machen einen Kaffeestop in der ersten Ortschaft, am Strand von Plataria. Jetzt kommt Ferienstimmung auf.

Die Strecke bis zur Abzweigung nach Parga ist neu angelegt und in (noch) perfektem Zustand. So erreichen wir den «Camping Enjoy Lichnos» in der gleichnamigen Bucht, kurz vor Parga, schon am frühen Nachmittag. Der Platz ist im Strandbereich gut besetzt, aber unter den schattigen Bäumen ist noch ein Plätzchen mit Meersicht für uns frei.

Seit unserem Besuch 2012 wurden am Strand die Liegenstuhlreihen stark verdichtet, aber es stehen noch immer weite Bereiche zur freien Verfügung. Auch die Camping-Taverne am Ufer bietet ein feines Nachtesssen, wie wir es vom letzten Besuch in Erinnerung haben.

Zurückgelegte Distanz 796 km, davon mit Fähre x km, auf Strasse y km.


Donnerstag, 3. September 2015

Heute "dolce far niente" und Strandspaziergang, am Abend Selbstverpflegung.


Freitag, 4. September 2015

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Heute Weiterfahrt Richtung Süden, zu einem Übernachtungsplatz in der Region Kyllini

Kurz vor Preveza, bei Kastrosikia, zweigen wir ab zum Camping Asterias Beach, auf dem wir vor Jahren mehrmals einige Tage verbracht haben und der bei unserem letzten Besuch einen etwas vergammelten Eindruck hinterlassen hat. Wir sind positiv überrascht, der Besitzer Dimitri ist guter Laune, erkennt uns wieder, offeriert einen Café Frappé. Er hat in der Zwischenzeit viel investiert und erneuert. Die Umgebung ist wie früher nicht überbaut, und unter den Bäumen hinter dem Strand stehen mehrere Campingfahrzeuge aus dem Norden. Wir bereuen, dass wir nicht hier einige Tage eingeplant haben.

Da wir wie üblich spät wegkommen, verzichten wir auf die schöne Küstenstrecke.

Ab Flughafen Preveza sehen wir viele Autobahnbaustellen, aber keine aktiven Baumaschinen oder Arbeiter. Diese sind dann aber sowohl vor als auch nach dem in Betrieb stehenen Teilstück der A5 zwischn Amfilochia und Kefalovriso zu sehen. In der Nähe von Antirion wird an Tunnels gearbeitet, welche die hohe Felsklippe unterfahren werden. Ob wir die Inbetriebnahme noch erleben werden?

Unser Tagesziel für die Übernachtung ist der Camping Fournia Beach unterhalb Kastro Killini, allerdings sollte die an schöner Aussichtslage über dem Steilhang liegende Taverne in Betrieb sein. Sie ist, trotz relativ schwacher Campingbelegung, noch in Betrieb, und wir platzieren unser Fahrzeug an schöner Aussichtslage.

Kurz vor dem fantastischem Sonnenuntergang geniessen wir aus dem noch umfangreichen Angebot fein gekochte griechische Spezialitäten.

Heute zurückgelegte Distanz: 316 km


Samstag, 5. September 2015

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Auf der Fahrt zum Ferienziel fast kein Verkehr, es ist Mittagszeit, die Griechen sind daheim. In der Region Pyrgos ist das Kehrichtproblem noch immer nicht gelöst, an den Strassenrändern ausserhalb des Zentrum liegen wie schon bei unserer Heimfahrt im Oktober 2014 riesige Berge von Kehrichtsäcken. Wir lassen die Autoscheiben geschlossen, wissen also nicht, ob da auch Geruch abgesondert wird....

Anstatt via Pilos wählen wir den Umweg via Kalamata Airport, um in der Region Messini bei einem der dieses Jahr sehr zahlreichen Orangenverkäufer 10 kg Früchte zum Preis von 8 Euro zu kaufen. Damit können wir zum Frühstück viele Gläser zu 3 dl mit frischem Saft füllen.

Auf dem Camping Camping Loutsa bei Foinikounda wird der für uns reservierte Platz erst am Dienstag frei, aber wir können uns direkt hinter diesem Platz provisorich installieren. Es ist sehr warm, 37°C, das Wasser 27°C, wir pendeln zwischen Meer und Schattenplatz unter den Bäumen, und verzichten auf ein Nachtessen in einer der nahen Tavernen.

Heute zurückgelegte Distanz: 220 km


Aufenthalt in Foinikounda [mehr...]